Bad Liebenstein, Liebensteiner Höhle (Erdfallhöhle, Felsenkeller)
Titel:
Bad Liebenstein, Liebensteiner Höhle (Erdfallhöhle, Felsenkeller)
Fundort:
Bad Liebenstein
Gemeinde:
Bad Liebenstein
Landkreis:
Wartburgkreis (Landkreis)
Koordinaten:
10.360742, 50.815369 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Ostritz, Sven
, :
Speitel, Eva
:
Wartburgkreis, Süd,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 12,
2010,
Wartburgkreis, Süd. (Seite: 64-66)
GVK
Braniek, Gunter
:
Funde von Resten des Höhlenbären (Ursus spelaeus ROSENMÜLLER 1794) aus den Höhlen von Altenstein und Bad Liebenstein,
Die Schauhöhle Altenstein in Schweina,
2002,
Braniek, Gunter: Die @Funde von Resten des Höhlenbären (Ursus spelaeus ROSENMÜLLER 1794) aus den Höhlen von Altenstein und Bad Liebenstein.
GVK
Enthaltene Objekte (1):
Titel:
Paläontologisches Denkmal
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
unbestimmte Zeitstellung
Notiz:
Die Höhle ist in weiten Bereichen deutlich enger als die Altensteiner. Von den bis heute bekannten etwa 600 Metern der Höhle sind rund ein Viertel auf dem Bauch liegend im Wasser des Höhlenbachs zu durchqueren, will man die östlichsten Punkte der Höhle erreichen. Dort versperren zwei Siphons den Weg. Taucher konnten in den letzten Jahren unter Wasser noch 50 m der Höhle erkunden, dann versperrte ein Verbruch den Höhlengang. In dem einzigen großen Raum der Höhle wurden Knochen von Höhlenbären (Ursus spelaeus) gefunden. Erst im Jahre 2001 erfolgte eine erste Bestandsaufnahme dieser und der Knochen aus der Altensteiner Höhle. Sie stammen danach von einem urtümlichen Höhlenbären, der vor 60.000 bis 80.000, möglicherweise sogar vor 100.000 Jahren hier lebte. Jungsteinzeitlicher und bronzezeitlicher Muschelschmuck, für den als Fundort bisher die Altensteiner Höhle angenommen wurde, könnte nach neueren Überlegungen aus dem Zugang zum "Felsenkeller" stammen.
Beschreibung
Im Kurgarten von Bad Liebenstein hinter der Freilichtbühne neben der Kneippanlage befinden sich zwei Eingänge zu einer Wasser führenden Erdfallhöhle im zerklüfteten Dolomitgestein. Die Entdeckung der Höhle kann nicht sicher datiert werden. Der erste Hinweis ist im Meiningischen Taschenbuch für 1804 enthalten. Ein Stich zeigt den "Erdfall" mit dem Quellaustritt des Höhlenbaches, der damals als Brunnen gestaltet war. Unter einer Sphinx stürzte das Wasser in die Brunnenfassung. Teile von dieser sind noch erhalten. Die Höhle kann nicht besichtigt werden. Am Eingang steht eine Informationstafel. Eine fachliche Betreuung für interessierte Besucher erfolgt von den Mitarbeitern des Schaubergwerkes "Am Aschberg", Bad Liebenstein.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:19:33+01:00
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