Ranis, Ilsenhöhle
Titel:
Ranis, Ilsenhöhle
Fundort:
Ranis
Gemeinde:
Ranis
Landkreis:
Saale-Orla-Kreis (Landkreis)
Koordinaten:
11.56518, 50.66262 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Hülle, Werner: Die Ilsenhöhle unter Burg Ranis, Thüringen. eine paläolithische Jägerstation. (Seite: 3)
GVK
Schache, Klaus
:
Burg Ranis,
eine kleine Beschreibung des Bauwerkes und seiner Geschichte,
1981,
Schache, Klaus: Burg Ranis. eine kleine Beschreibung des Bauwerkes und seiner Geschichte. (Seite: 29)
GVK
Saale-Orla-Kreis, Nord. (Seite: 16-17)
GVK
Enthaltene Objekte (3):
Titel:
Höhle
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Vorrömische Eisenzeit
Notiz:
Eine 30-40 cm starke Kulturschicht in und vor der Höhle belegt eine Nutzung durch die Siedler vom Plateau des Berges in der Vorrömische Eisenzeit. Menschliche Skeletteile mit Manipulationsspuren deuten auch auf Kulthandlungen hin.
Titel:
Höhle
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Alt- und Mittelsteinzeit
Notiz:
Aus den 10 m mächtigen Schichtenabfolgen konnten neben zahlreichen Tierknochen von Hyänen, Höhlenbären und Nashörnern, auch Steinwerkzeuge des Neanderthalers und des modernen Menschen geborgen werden. In der Forschung ist die Ilsenhöhle aufgrund der beidseitig bearbeiteten Feuersteinspitzen, sogenannten Blattspitzen, international bekannt. Neue Untersuchungen aus dem Jahr 2016 lassen neben Umweltrekonstruktionen auch Erkenntnisse zum Verhältnis von Neanderthaler und modernem Menschen erwarten.
Titel:
Höhle
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Die mittelalterlichen Bewohner von Burg Ranis verfüllten die Ilsenhöhle mit Abfällen, Bau- und Brandschutt. Darunter befanden sich auch keramische Reste aus der Zeit vor der schriftlichen Überlieferung zur Gründung der Burg 1084.
Beschreibung
Die Ilsenhöhle unterhalb von Burg Ranis zählt zu den bedeutendsten Fundplätzen der mittleren und jüngeren Altsteinzeit in Europa.
Zur Höhle gehört eine Vorhalle, deren Felsüberhang aufgrund eines Einsturz zurückgesetzt ist. Die Höhle selbst besteht aus zwei kluftartigen Hohlräumen von 15 m (Südspalte) und 20 m (Nordspalte), die sich von etwa 3 m Breite auf weniger als 1 m Breite verjüngen. Das heutige Erscheinungsbild der Höhle entstand weitgehend infolge der zwischen 1926 und 1938 durchgeführten archäologischen Untersuchungen.
Zur Höhle gehört eine Vorhalle, deren Felsüberhang aufgrund eines Einsturz zurückgesetzt ist. Die Höhle selbst besteht aus zwei kluftartigen Hohlräumen von 15 m (Südspalte) und 20 m (Nordspalte), die sich von etwa 3 m Breite auf weniger als 1 m Breite verjüngen. Das heutige Erscheinungsbild der Höhle entstand weitgehend infolge der zwischen 1926 und 1938 durchgeführten archäologischen Untersuchungen.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:10:39+01:00
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