Das Clausberg-Revier enthält eine große Anzahl von Relikten des historischen Kupferschieferbergbaus, ähnlich wie die anderen Bergbaureviere südlich von Stedtfeld. Die Kompliziertheit des hiesigen Bergbaus lässt sich daraus ableiten, dass das geologisch stark zerstückelte Gelände kaum ein durchgängig...
Die Stationen 7 und 8 des Stedtfelder Bergbaulehrpfad "Hinauf in die Vergangenheit" erschließen Altbergbaurelikte, die besonders wertvoll und in ihrer Art einmalig sind. Die gesamte Anlage ist stabil verwahrt worden, kann aber in Abstimmung mit zuständigen Vereinsmitgliedern befahren werden. Wenig...
Im Altbergbauobjekt "Revier Charlotte" wurde mit Unterbrechungen über eine recht lange Zeit (17." bis 19. Jahrhundert) mehr oder weniger intensiv Kupfererz gefördert. Südlich wird das plateauartige Gelände der "Charlotte" von einem großen Pochteich begrenzt, der zur Regulierung der Wasserhaltung...
Direkt neben dem Rennsteig, links des Wanderweges von Hörschel in Richtung Clausberg in einem Laubwaldstück, wurde zwischen Großem Eichelberg und Hoher Rodt im 17. und 18. Jahrhundert Kupferschiefer abgebaut. Die Verhüttung erfolgte in Neuenhof und Stedtfeld. Ende der 1990er-Jahre wurde bei vier...
Das recht kleine, jedoch älteste Stedtfelder Kupferschiefer-Bergbaurevier befindet sich an der südlichen Flanke des Hörseltales. Von 1577 stammt die überlieferte "Confirmation der stättfeldischen Bergwerks Ordnung", die sich ausdrücklich auf den "Schwarzen Born" bezieht und den Namen des Bergwerks...
Der Bergbaulehrpfad trifft in seinem südlichen Abschnitt auf den Stollen "Carl August", der ab 1774 zur Entwässerung der Grubenanlagen im Revier "Segen Gottes" genutzt wurde. Johann Karl Wilhelm von Voigt besuchte ihn im Auftrag Goethes und fand ihn in einer Länge von 380 m vor. Wenige Meter...