Westlich von Hämmern erstrecken sich Grubenfelder des seit dem 15. Jahrhundert betriebenen Eisenerzbergbaus. Die Bergbaureviere lagen vornehmlich am Birkenberg und Rothenberg westlich des Ortes. Verhüttet wurde das Eisenerz in mehreren, 1441 erstmals erwähnten Eisenhammerwerken bei Hämmern,...
Im Ranzengrund, einem Seitental des oberen Röthengrundes, liegen Tagebaue und Halden eines Tafelschieferbruchs. Dieser wurde um 1670 von Schiefertafelmachern aus Sonneberg erschlossen und liegt in einer Region, deren Schiefer sich besonders für das Dachdecken eignet. Seine Qualität erlaubte es,...
Im Effeldertal nördlich von Hämmern und westlich des Weges nach Steinheid liegt der obere Schutzteich des 1727 entstandenen Hüttenwerkes Augustenthal. Der Anfang des 18. Jahrhunderts angelegte Teich diente als Wasserspeicher für die über Wasserkraft angetriebene Bewetterung (= Versorgung mit...
Auf dem Plateau des Großen Mühlberges, am Rand des nach Süden exponierten Gipfels, liegen die Reste einer Siedlungs- und Flurwüstung. Nahe einer seit dem hohen Mittelalter genutzten Fernstraße bestand dort im 14./ 15. Jahrhundert im Quellbereich des Gunnersbaches eine nur kurzzeitig betriebene...
Im Ort Hämmern und östlich der Effelder liegen die Ruinen eines ehemaligen Zainhammerwerks. Innerhalb des 1727 entstandenen Eisenhüttenwerkes bildete der Zainhammer eine wichtige technologische Anlage, da dort mit dem Zaineisen (ein Metallgemisch) wichtige Rohlinge hergestellt wurden, die vor allem...