In der Eisenacher Oststadt beginnt ein Weg, der zwischen beiden Reihersbergen südwärts führt. Rechts des Weges im Fichtenhochwald fällt ein ca. 10 m2 großes Areal mit niedrigen Bergbauhalden und zwei flachen Pingen (Bodenvertiefungen in Folge des Bergbaus) auf. Hier befanden sich drei Schächte, die...
Der Stollen befindet sich ca. 200 m südlich des Hotels "Burschenhaus", wenige Meter über einem Wanderweg nahe einer Hochspannungsleitung und wurde fledermausgerecht verschlossen. Seine Entstehung könnte im 15. Jahrhundert liegen, legt man den Fund von zeitlich bestimmbaren Keramikscherben in einem...
Diese Altstraße bei Eisenach ist ein tief in das Gelände eingeschnittener Hohlweg. Die Altstraße wird stellenweise als Forstweg genutzt und ist auf 800 m Länge besonders stark ausgeprägt. Sie ist ein Teilabschnitt der durch Eisenach führenden Hohen Straße.
Der Königstein ist ein Nord-Süd ausgerichteter Bergsporn, der außer im Süden allseitig steil abfällt. Hier wird er von einem Wall-Graben-System befestigt. Das Befestigungssystem ist durch eine moderne Wegeführung gestört.
Nördlich der Wolfslöcher ragt auf einem Nord-Süd ausgerichteten Felsvorsprung ein 2,5 m hoher und 4,5 m breiter Hügel hervor. Es ist unsicher, ob er künstlich aufgeschüttet wurde oder aus dem Felsen gehauen ist. Im Norden, Westen und Osten wird er von einem steilen Hang geschützt, im Süden ist ein...
Die Befestigung auf der Göpelskuppe nahe der Louise-Bornemann-Bank ist wahrscheinlich ein Relikt des Siebenjährigen Krieges. Die rechtwinklige Anlage ist von einem Graben und einem Wall umgeben.
Die Eisenacher Burg nimmt im Südosten des Wartburgmassivs eine markante Höhenlage ein. Nach 1995 durchgeführten archäologischen Untersuchungen liegt der Beginn der Burgnutzung im 12. Jahrhundert. Keramikfunde deuten aber auf eine Vorbesiedlung in der vorrömischen Eisenzeit hin. Die Eisenacher Burg...
Die nördlich des Ortes Fischbach liegende Höhenburg ist über den Malittenburgweg zu erreichen. Es ist ein West-Ost ausgerichteter Bergsporn, der von einer Wall-Graben-Struktur aus dem Mittelalter umgeben ist.
Die Burgruine Metilstein liegt auf einer Bergkuppe ca. 500 m nördlich der Wartburg. Das Fundmaterial lässt auf eine Entstehung der Burg in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts schließen. Von 1248 bis "1274 trat ein Friedrich von Metilstein aus der Linie der Herren von Treffurt in den Quellen auf.
Die Burgruine Rudolfstein liegt ca. 2 km südlich der Altstadt auf einer aus dem Breitengescheid nach Nordwesten vorspringenden Felsnase. Die Burg wurde im Thüringer Erbfolgekrieg (1247 bis "1263) von den Schenken von Vargula errichtet und im Verlauf des Spätmittelalters wieder aufgegeben.
Die Flurbezeichnung Elisabethplan steht in Verbindung mit einem von der Landgräfin Elisabeth von Thüringen 1226 gegründeten Hospital. Im 14. Jahrhundert wurde hier ein Franziskanerkloster errichtet, das bis 1525 Bestand hatte. Das Klosterareal wurde ab dem 15. Jahrhundert von einer Mauer umgeben,...
Der Fischerturm befand sich auf einem kleinen, aus dem Wartburgmassiv nach Südosten herausgebildeten Plateau. Untersuchungen in den Jahren 1995/1996 ergaben, dass die Beschaffenheit des Felsuntergrundes gegen die Verwendung als Grundfläche für den Standort einer Steinschleuder, wie ursprünglich...
Im Stadtpark von Eisenach, östlich der Altstadt, befindet sich auf einer langgestreckten Felskuppe ein 12 x 9 m großes Plateau. Nach Norden fällt der Fels steil ab. Das als "Galgenberg" bzw. "Goldberg" bezeichnete Gelände war im Mittelalter der Richtplatz Eisenachs. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts...
Unmittelbar nördlich des Rennsteiges zwischen Wolfsburg-Unkeroda und Hoher Sonne kann der Wanderer eines der schönsten Steinkreuze der Eisenacher Umgebung bewundern: das Steindenkmal "Wilde Sau". Es ist nicht sicher, ob es sich um ein Sühne-, Erinnerungs- oder Unfallkreuz handelt. An diesem Ort soll...
Direkt auf dem Weg zur Wartburg kommt man am Velsbachstein vorbei. Er soll ursprünglich vom Elisabethplan stammen. Der Velsbachstein ist nach einem Eisenacher Ratsherrn des 13. Jahrhunderts benannt. Der Sage nach bezeichnet er die Stelle des Rosenwunders der heiligen Elisabeth. Eine andere Nachricht...
Die Wartburg liegt auf einem Nord-Süd ausgerichteten, unregelmäßig geformten Bergsporn. Die legendäre Gründung dieser Burg durch Ludwig den Springer und die Ersterwähnung 1080 lassen sich archäologisch und bauhistorisch nicht belegen. Archäologische Untersuchungen im Palas-Sockelgeschoss, im...
Von der mittelalterlichen Wasserburg Madelungen kündet nur noch der Schlossteich in der südlichen Dorfhälfte. Die Insel im Teich, auf der sie stand, ist nicht mehr vorhanden. "Seit 1307 ist eine adlige Familie im Ort bekannt, deren Sitz diese Wasserburg war. 1598 bauten die v. Madelungen dort ein...
Ein Talweg, der Neuenhof südwärts verlässt, führt am geologischen Naturdenkmal "Alte Gemeinde" vorüber zu einer größeren Teichanlage neben dem Forstweg. Nach weiteren 500 Metern beginnt rechts hinter einer denkmalgeschützten alten Köhlerhütte ein Kupferschiefer-Bergbaurevier aus dem 17./18....
Ca. 800 m nordwestlich des vom Clausberg erreichbaren Gehöftes "Rangenhof" (Gaststätte) befindet sich ein abgelegenes kleines Kupferschiefer-Bergbaurevier. Zeitlich kann es dem 17. und 18. Jh. zugeordnet werden.
Am ehemaligen Hüttenteich von Neuenhof beginnt neben abzweigenden Forstwegen das im 17. und 18. Jahrhundert erschlossene Kupferschiefer-Bergbaurevier. Die großen Schachtpingen (Bodenvertiefungen) und Halden sind leicht erkennbar. Ein Steinbruch mit Zechsteinkalken schnitt vor längerer Zeit einen...
Im Bereich des geologischen Naturdenkmals "Alte Gemeinde" südlich von Neuenhof befindet sich "- dank Treppe und Hangweg leicht erreichbar "- ein Stollen aus der Zeit des Kupferschieferbergbaus im 17. und 18. Jahrhundert. Er ist in einer Länge von etwa 80 m im Niveau des Kupferschieferflözes...
Die Bergwerksanlage befindet sich an der Straße Neuenhof-Lauchröden, kurz hinter dem westlichen Ortsrand von Göringen. Am südlichen Straßenrand führt ein kurzer, ansteigender Waldweg zu einer Erläuterungstafel und dem vergitterten Stolleneingang. Über den Beginn des Kupferschieferabbaus wurden...
Am geologischen Naturdenkmal "Alte Gemeinde", hinter dem Hüttenteich bei Neuenhof lassen sich noch die blaurötlichen, glasigen Schlacken einer alten Kupferschmelzhütte finden. Deren Standort lag vermutlich unterhalb des Teiches. Geht man über dessen Damm zur anderen Talseite, kann man im Hangbereich...
Am westlichen Rand des Ortes Neukirchen befindet sich dieses als "Schwedenkreuz" geführte Steindenkmal. Es ist nur geringfügig beschädigt und steht noch an seinem ursprünglichen Standort auf einem kleinen Hügel unter einem Baum.
Das Clausberg-Revier enthält eine große Anzahl von Relikten des historischen Kupferschieferbergbaus, ähnlich wie die anderen Bergbaureviere südlich von Stedtfeld. Die Kompliziertheit des hiesigen Bergbaus lässt sich daraus ableiten, dass das geologisch stark zerstückelte Gelände kaum ein durchgängig...
Die Stationen 7 und 8 des Stedtfelder Bergbaulehrpfad "Hinauf in die Vergangenheit" erschließen Altbergbaurelikte, die besonders wertvoll und in ihrer Art einmalig sind. Die gesamte Anlage ist stabil verwahrt worden, kann aber in Abstimmung mit zuständigen Vereinsmitgliedern befahren werden. Wenig...
Im Altbergbauobjekt "Revier Charlotte" wurde mit Unterbrechungen über eine recht lange Zeit (17." bis 19. Jahrhundert) mehr oder weniger intensiv Kupfererz gefördert. Südlich wird das plateauartige Gelände der "Charlotte" von einem großen Pochteich begrenzt, der zur Regulierung der Wasserhaltung...
Direkt neben dem Rennsteig, links des Wanderweges von Hörschel in Richtung Clausberg in einem Laubwaldstück, wurde zwischen Großem Eichelberg und Hoher Rodt im 17. und 18. Jahrhundert Kupferschiefer abgebaut. Die Verhüttung erfolgte in Neuenhof und Stedtfeld. Ende der 1990er-Jahre wurde bei vier...
Das recht kleine, jedoch älteste Stedtfelder Kupferschiefer-Bergbaurevier befindet sich an der südlichen Flanke des Hörseltales. Von 1577 stammt die überlieferte "Confirmation der stättfeldischen Bergwerks Ordnung", die sich ausdrücklich auf den "Schwarzen Born" bezieht und den Namen des Bergwerks...
Der Bergbaulehrpfad trifft in seinem südlichen Abschnitt auf den Stollen "Carl August", der ab 1774 zur Entwässerung der Grubenanlagen im Revier "Segen Gottes" genutzt wurde. Johann Karl Wilhelm von Voigt besuchte ihn im Auftrag Goethes und fand ihn in einer Länge von 380 m vor. Wenige Meter...
Die Nordseite des Ortes Stregda wird von einer spätmittelalterlichen Ortsbefestigung eingegrenzt. Sie ist anhand eines flachen Grabens und eines vorgelagerten Walles erkennbar. Vor allem im Nordwesten ist das Graben-Wall-System sichtbar, im Osten ist die Situation durch den Neubau von...
Der Poststein von Stratega ist obeliskartig gestaltet. Er ist stark nach Westen geneigt. Der Stein soll an einen Postreiter erinnern, der hier ums Leben kam.