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Ruhla, Altbergbau: Grube Friedrich/Friedenstein

Titel:
Ruhla, Altbergbau: Grube Friedrich/Friedenstein
Fundort:
Ruhla
Gemeinde:
Ruhla
Landkreis:
Wartburgkreis (Landkreis)
Koordinaten:
10.39663, 50.89541 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Literatur:
Ostritz, Sven , : Speitel, Eva : Eisenach und Umgebung Wartburgkreis, Nord, Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 11, 2007, Eisenach und Umgebung Wartburgkreis, Nord. (Seite: 136-137) GVK

Enthaltene Objekte (1):

Beschreibung

Vom östlichen Ortsrand Ruhlas gelangt man über Forstwege zu Nesselrain. Hier -" östlich des Weges gegenüber einer alten Mülldeponie -" lassen sich Relikte eines ehemaligen Stollens im Wald erkennen. Er gehört zu dem jüngsten Bergbaugebiet in Ruhlas Umgebung, der Grube Friedenstein, die man ca. 500 m weiter nördlich erreicht. Hier wurde von 1847 (ab 1880 Grube Friedrich) bis 1968 Schwerspat bis in einer Tiefe von 130 m abgebaut. Andere Minerale wie Flussspat, Limonit, Calcit und Kupferkies gelangten nur als Nebengesteine zutage. Vereinzelt lassen sich auf den Wegen und Resten ehemaliger Abraumhalden noch Belegstücke finden. Der ausschließlich untertägig geführte Spatabbau konnte auf sieben von Südwesten nach Nordosten verlaufende Gänge zugreifen, die oft bis nahe an die Erdoberfläche genutzt wurden. Das führte zu vielen sogenannten Tagesbrüchen, die bis 1994 aufwendige Sicherungsarbeiten erforderten. Selbst bis in die Gegenwart kommt es noch zu kleineren Geländeeinbrüchen, daher ist vom Verlassen der Forstwege unbedingt abzuraten.

Karte

In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:22:46+01:00

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