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Kittelsthal, Tropfsteinhöhle Altbergbau

Titel:
Kittelsthal, Tropfsteinhöhle Altbergbau
Fundort:
Kittelsthal (Ortsteil)
Gemeinde:
Ruhla
Landkreis:
Wartburgkreis (Landkreis)
Koordinaten:
10.39241, 50.92376 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Literatur:
Ostritz, Sven , : Speitel, Eva : Eisenach und Umgebung Wartburgkreis, Nord, Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 11, 2007, Eisenach und Umgebung Wartburgkreis, Nord. (Seite: 121-122) GVK

Enthaltene Objekte (1):

Beschreibung

Die Tropfsteinhöhle befindet sich im sog. Thal-Kittelsthaler-Karstkomplex. Sie wurde 1888 in der Blütezeit des Kittelsthaler Bergbaus entdeckt. Beim Abbau von Baryt in der Grube Wolfsberg I stießen die Bergleute auf einen großen Hohlraum, die heutige Große Grotte. Nach der Erschließung weiterer Hohlräume begann der Ausbau zur Schauhöhle, die 1896 eröffnet wurde. Der in den 1960er-Jahren eingestellte Schaubetrieb wurde 1992 wiedereröffnet. Die Gesamtlänge der Höhle beträgt ca. 800 m, von denen ein Fünftel für den Besucherverkehr freigegeben ist. Auf dem Wolfsberg wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts gleichfalls Schwerspat gefunden. In einer Urkunde vom 31. 07. 1826 bestätigt Berginspektor Martini von Wilhelmsglücksbrunn dem Handels- und Kaufherrn Eichel aus Eisenach das Recht, am Standort der heutigen Tropfsteinhöhle ein Spatbergwerk betreiben zu dürfen.

Karte

In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:22:38+01:00

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