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Kaltennordheim, "Riederholz" (Röderholz) Grabhügel

Titel:
Kaltennordheim, "Riederholz" (Röderholz) Grabhügel
Fundort:
Kaltennordheim
Gemeinde:
Kaltennordheim
Landkreis:
Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Koordinaten:
10.19909, 50.62063 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Klassifikation:
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Literatur:
Marquardt, Erich : Denkmale der Vorzeit, aus dem Kreise Meiningen und seiner nächsten Umgebung, Jahrbuch, 1937, Marquardt, Erich: Denkmale der Vorzeit. aus dem Kreise Meiningen und seiner nächsten Umgebung. GVK
Ostritz, Sven , : Speitel, Eva : Wartburgkreis, Süd, Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 12, 2010, Wartburgkreis, Süd. (Seite: 150-152) GVK
Götze, Alfred , : Höfer, Paul , : Zschiesche, Paul : vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens, mit 24 Lichtdrucktafeln und einer archäologischen Karte, Die vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens, 1909, Die @vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens. mit 24 Lichtdrucktafeln und einer archäologischen Karte, Würzburg 1909. (Seite: 215) GVK
Donat, Peter : ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des oberen Werragebietes, 1965|1965, Donat, Peter: Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des oberen Werragebietes. Dissertation, 1965. GVK
Ebner, Kathrin : mittlere Bronzezeit in Südthüringen, 2001, Ebner, Kathrin: Die @mittlere Bronzezeit in Südthüringen. GVK

Enthaltene Objekte (2):

Beschreibung

Das alt bekannte Grabhügelfeld liegt 3 km östlich des Ortes Kaltennordheim hinter dem Abzweig nach Kaltenlengsfeld an der Oberkatzer Straße. Ursprünglich wurden 21 Hügel gezählt, deren Verteilung sich bis in die Gemarkung Oberkatz, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, erstreckte. Auf Kaltennordheimer Flur sind im Laubmischwald heute noch fünf Hügel gut zu erkennen. Drei davon bilden eine kleine Gruppe. Etwa 350 m nordwestlich davon befindet sich der einzeln liegende "Fuchshügel" und am Nordrand des Laubmischwaldes auf der Flurgrenze liegt ein weiterer Einzelhügel. Alle Hügel zeigen starke äußere Beschädigungen, die durch frühere Ausgrabungen verursacht wurden. Am Südwestabhang des Hahnberges lag ein Grabhügel, im Volksmund "Leutnantsgrab" genannt, der bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit einem Kreuzschnitt untersucht wurde, ohne dass Funde gemacht werden konnten. Der "Fuchshügel" dürfte durch Fuchsbauten zumindest im Inneren stark zerstört sein. Dieser größte aller Hügel im "Riederholz" ist nicht wie im Volksmund überliefert für die Füchse geschaffen, sondern als Ruine einer Grabanlage von ihnen benutzt worden. Ein Plan des sehr weiträumigen Gräberfeldes wurde 1963 angefertigt. Eine jüngere Geländeaufnahme der Grabhügel erfolgte 1976.

Karte

In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:20:24+01:00

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