Schweina, Altbergbau: Glücksbrunn-Revier, Eisborn-Revier
Titel:
Schweina, Altbergbau: Glücksbrunn-Revier, Eisborn-Revier
Fundort:
Schweina
Gemeinde:
Schweina
Landkreis:
Wartburgkreis (Landkreis)
Koordinaten:
10.316612, 50.837903 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Ostritz, Sven
, :
Speitel, Eva
:
Wartburgkreis, Süd,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 12,
2010,
Wartburgkreis, Süd. (Seite: 58-59)
GVK
Schmidt, Ralf
:
Beitrag zur Geschichte des Kobaltbergbaus von Glücksbrunn bei Schweina/Thür,
Veröffentlichungen / Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg, Schleusingen,
1996,
Schmidt, Ralf: Beitrag zur Geschichte des Kobaltbergbaus von Glücksbrunn bei Schweina/Thür..
GVK
Enthaltene Objekte (1):
Titel:
Altbergbau
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Im Gelände sind die Bergbauspuren unübersehbar und nur zum Teil durch Verschließungsarbeiten unkenntlich gemacht worden. Besonders die Schachtpingen (Bodenvertiefungen in Folge des Bergbaus) und Abraumhalden aus dem 19. Jahrhundert ermöglichen noch Funde der ehemals abgebauten Erze. Nahe der Ortslage Glücksbrunner Werke lagern große Halden mit Hüttenschlacken von der Erzaufbereitung im 19. und 20. Jahrhundert. Zeugnisse des Kupferschieferbergbaus im 17. und 18. Jahrhundert befinden sich ca. 800 m nordöstlich des Glücksbrunner Reviers am Westhang des Großen Krötenkopfes, dem Eisborn.
Beschreibung
Das Glücksbrunner Kupferschiefer- und Kobaltbergbaurevier erstreckt sich hauptsächlich nördlich der Straße Gumpelstadt-Schweina und fällt durch seine zahlreichen, meist baumbestandenen flachen Gesteinshalden auf. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurde bereits ein Kupferbergbau in diesem zum Amt Altenstein gehörenden Gebiet erwähnt. Nahezu lückenlos dokumentieren Akten in den Staatsarchiven Weimar und Meiningen sowie moderne Veröffentlichungen über die Jahrhunderte bis zur Gegenwart die mehr oder weniger erfolgreichen Bergbauperioden. Die von der Straße Gumpelstadt-Schweina nordwärts zum Kissel abzweigende Forststraße quert das Gebiet, in dem zahlreiche Pingen beinahe nebeneinander liegen und bis zu 5 m Tiefe und 12 m Durchmesser erreichen. Die Halden neben den Pingen enthalten hauptsächlich Kupferschiefer. Das in vergleichbaren Revieren bei Eisenach verbreitete Sanderz fehlt hier.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:19:28+01:00
Feedback - Kommentar
Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer,
um die Qualität unseres Portals ständig zu verbessern, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Sollten Sie Fehler in den Datensätzen entdecken (z.B. Rechtschreibung, Zahlendreher etc.) oder sonstige Probleme mit der Anzeige der Dokumente haben, zögern Sie bitte nicht, uns dies mitzuteilen. Dazu können Sie das nebenstehende Kontakt-Formular verwenden. Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
um die Qualität unseres Portals ständig zu verbessern, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Sollten Sie Fehler in den Datensätzen entdecken (z.B. Rechtschreibung, Zahlendreher etc.) oder sonstige Probleme mit der Anzeige der Dokumente haben, zögern Sie bitte nicht, uns dies mitzuteilen. Dazu können Sie das nebenstehende Kontakt-Formular verwenden. Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Ähnliche Objekte
Entdecken Sie ähnliche Objekte. Über die Datenfelder können Sie die Objekte auswählen, die Sie interessieren. Sie können Ihre Suchfilter beibehalten oder deaktivieren.
Suchfilter berücksichtigen
-
Klassifikation:
- 1
-
Objekttypen:
- 1
-
Ort (hierarchisch):
- 1
- 1
-
Landkreis:
- 1
-
Datierung/Zeiten
- 1
