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Heldrungen, Wasserburg

Titel:
Heldrungen, Wasserburg
Fundort:
Heldrungen
Gemeinde:
An der Schmücke (Landgemeinde)
Landkreis:
Kyffhäuserkreis (Landkreis)
Koordinaten:
11.21979, 51.30012 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Literatur:
Koehler, Michael , : Köhler, Michael : Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze, 2003, Köhler, Michael: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. GVK
Grimm, Paul : vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle der Bezirke Halle und Magdeburg, Schriften der Sektion für Vor- und Frühgeschichte / Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin 6, 1958, Grimm, Paul: Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle der Bezirke Halle und Magdeburg. (Seite: 191) GVK
Schmitt, Reinhard : Zur Baugeschichte des Schlosses und der Festung Heldrungen im 16. Jahrhundert, Beiträge zur Kyffhäuserlandschaft, 1991, Schmitt, Reinhard: Zur @Baugeschichte des Schlosses und der Festung Heldrungen im 16. Jahrhundert. (Seite: 5 ff.) GVK
Ostritz, Sven , : Speitel, Eva , : Engler, Petra , : Mädel, Marvin : Kyffhäuserkreis, Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 13, 2012, Kyffhäuserkreis. (Seite: 118-119) GVK

Enthaltene Objekte (1):

Beschreibung

Ein herausragendes Bau- und Bodendenkmal des Kyffhäuserkreises ist die Wasserburg Heldrungen in der Unstrutniederung am Südostrand des Ortes. Sie gilt als einzige vollständig erhaltene barocke Anlage französischer Festungsbaukunst in Deutschland. Ein Hausmannssitz und erster Festungsbau an dieser Stelle gehören in das 12. Jahrhundert, da für das Jahr 1126 ein "Hartmann von Heldrungen" genannt wurde. Die Burg ging 1479 vom Geschlecht der Heldrunger in den Besitz der Mansfeldischen Grafen über. Eine Urkunde des Staatsarchivs Magdeburg beschreibt den Ausbau der Anlage zum wehrhaften Wasserschloss unter Ernst I. von Mansfeld in den Jahren um 1519. Galt die Festung Anfang des 16. Jahrhunderts noch als uneinnehmbar stark, wurde sie während des Dreißigjährigen Krieges von schwedischen Truppen erobert und 1645 fast vollständig geschleift. Von 1664"-68 ließ sie Herzog August von Sachsen-Weißenfels erneut aufbauen und nach dem System des französischen Festungsbaumeisters Vauban noch raffinierter befestigen.

Karte

In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:18:59+01:00

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