Ebeleben, Schloss
Titel:
Ebeleben, Schloss
Fundort:
Ebeleben (Gemeinde)
Gemeinde:
Ebeleben (Gemeinde)
Landkreis:
Kyffhäuserkreis (Landkreis)
Koordinaten:
10.72767, 51.2828 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Koehler, Michael
, :
Köhler, Michael
:
Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze,
2003,
Köhler, Michael: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.
GVK
Ostritz, Sven
, :
Speitel, Eva
, :
Engler, Petra
, :
Mädel, Marvin
:
Kyffhäuserkreis,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 13,
2012,
Kyffhäuserkreis. (Seite: 66-67)
GVK
Eißing, Stephanie
, :
Dehio, Georg
, :
Gall, Ernst
:
Thüringen,
Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler,
1998,
@Thüringen. (Seite: 231)
GVK
Enthaltene Objekte (1):
Titel:
Schloss
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Im Osten und Nordosten umfassen das spitzbogige Tor ein mindestens 15 m breiter Burggraben und ein etwa 5"10 m breiter Hangabsatz. Erst 1772 wurde die Zugbrücke an diesem östlichen Zugang mit einer Steinbrücke ersetzt. Das Schlossgelände wurde ab 1651 von den Schwarzburger Grafen zu einer S-förmigen Anlage mit zwei entgegengesetzten Innenhöfen umgestaltet. Es lässt sich hauptsächlich aufgrund der konservierten Grundrisse nachvollziehen. Erhalten sind lediglich die flankierenden Torhäuser, pavillonartige Fachwerkbauten mit Mansarddach.
Beschreibung
Nur noch wenige bauliche Reste erinnern heute an die ehemalige Burg und das spätere Schloss Ebeleben. Dennoch lässt sich ein Eindruck von dieser einst mächtigen Anlage gewinnen. Die mittelalterliche Burg geht auf die seit 1198 nachgewiesenen und 1651 ausgestorbenen Herren von Ebeleben zurück, landgräfliche Ministeriale der Wettiner und Grafen von Schwarzburg. Die Anhöhe am südlichen Helbeufer, auf der sich die Burg befand, machte die Überwachung der Straßenkreuzung des aus Richtung Mühlhausen zum Hainleite-Pass im Nordosten führenden Weges mit der südwärts aus dem Harz nach Gotha führenden Verbindung möglich. Im Bauernkrieg wurde die Festung mit Unterstützung der Stadt Mühlhausen zerstört, die dafür ab 1530 den Wiederaufbau finanzieren musste. In diesem Kontext wurde aus der Burg ein Schlossgelände, das im Zweiten Weltkrieg einem Luftangriff zum Opfer fiel. Der seit dem Barock erweiterte Schlossgarten lädt heute noch zum Lustwandeln ein.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:18:24+01:00
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