Keula, Wasserschloss und Graben
Titel:
Keula, Wasserschloss und Graben
Fundort:
Keula
Gemeinde:
Helbedündorf
Landkreis:
Kyffhäuserkreis (Landkreis)
Koordinaten:
10.52698, 51.33105 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Ostritz, Sven
, :
Speitel, Eva
, :
Engler, Petra
, :
Mädel, Marvin
:
Kyffhäuserkreis,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 13,
2012,
Kyffhäuserkreis. (Seite: 56-57)
GVK
Eißing, Stephanie
, :
Dehio, Georg
, :
Gall, Ernst
:
Thüringen,
Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler,
1998,
@Thüringen. (Seite: 692)
GVK
Koehler, Michael
, :
Köhler, Michael
:
Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze,
2003,
Köhler, Michael: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. (Seite: 173)
GVK
Enthaltene Objekte (1):
Titel:
Wasserschloss und Graben
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Ursprünglich handelte es sich um ein festes Schloss mit ovaler Kernburg, tiefen Wallgräben samt Zugbrücke und Turm. Die noch vorhandenen Bereiche der Anlage "- das Gesindehaus im Südflügel, Keller und Fragmente der Außenmauern samt halbem Torbogen sowie eine (neuzeitliche) Brücke "- sind stark baufällig.
Beschreibung
An der Nordwestflanke des Thüringer Beckens gelegen, kontrollierte die Wasserburg Keula einen den Höhenzug des Düns in Süd-Nord-Richtung querenden Fernverkehrsweg. Die Ursprünge der Burg liegen im 10. Jahrhundert: 967 wurde in "Cul" ein ottonisches Königsgut erwähnt. Im 13. Jahrhundert war der Ort Amtssitz unter den Hohnsteiner Grafen, im 14. Jahrhundert fiel die Burg unter die Herrschaft der Schwarzburger. Graf Günther "der Reiche" von Schwarzburg erwählte sie als erste Residenz. Die erhaltenen Fundamente und Pfeiler zeugen noch heute von der einstigen Mächtigkeit der Mauern. Ab dem 17. Jahrhundert war die Feste dem Verfall preisgegeben. Teile der Burg dienten 1772 und 1811 als Steinbruch, der eigentliche Kernbereich des Schlosses wurde in der Endphase des Zweiten Weltkrieges gesprengt. Zur DDR-Zeit wurden erhebliche Teile des 15"20 m breiten Grabens verfüllt. Nur im Westen und im Norden sind seine Ausmaße noch zu beobachten.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:18:16+01:00
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