Straußberg, Burg Straußberg
Titel:
Straußberg, Burg Straußberg
Fundort:
Straußberg
Gemeinde:
Sondershausen
Landkreis:
Kyffhäuserkreis (Landkreis)
Koordinaten:
10.74528, 51.38844 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Ostritz, Sven
, :
Speitel, Eva
, :
Engler, Petra
, :
Mädel, Marvin
:
Kyffhäuserkreis,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 13,
2012,
Kyffhäuserkreis. (Seite: 48-49)
GVK
Enthaltene Objekte (1):
Titel:
Burg
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Den Grundriss bildet ein unregelmäßiges Fünfeck von ca. 40 x 40 m Größe. Der vollständig umlaufende Graben war 12"15 m breit und direkt in den anstehenden Muschelkalk eingehauen, heute ist er fast gänzlich verfüllt. Aus diesem Graben stammt das Baumaterial für die Mauern, die aus verschachtelten Bruchsteinen mit horizontalen Fugen errichtet wurden. Nach außen folgte ehemals ein kleiner Wall, der in Resten noch zu erkennen ist. Außerhalb dieses äußeren Rings fällt das Gelände nach Norden, Westen und Süden steil ab, lediglich im Osten folgte auf etwa gleicher Höhe zur Burg eine Vorburg mit Wirtschaftshof. In diese Richtung zeigt auch der mächtige runde Bergfried der Kernanlage mit 32 m Höhe. Auf der Nordseite der Burg steht der Palas, dessen zweites Geschoss im 16. Jahrhundert baulich umgestaltet wurde. Im unteren Teil erfüllt eine wohl 800 Jahre alte Holzeingangstür noch immer ihren Zweck. In der Mitte der Westseite der Umfassungsmauern befand sich die Burgküche. In einem östlichen, eingestürzten Teil war die Kapelle untergebracht, direkt über einer in den Fels gehauenen Zisterne. 1581 ist an der Südseite neben dem Turm ein Renaissanceflügel eingebaut worden, der das ursprüngliche mittelalterliche Tor samt Zugbrücke beseitigte und mit einem rundbogigen Tor ersetzte.
Beschreibung
Das erhaltene Architektur-Ensemble der Burg Straußberg vermittelt das lebendige Bild einer mittelalterlichen Befestigung. Die Burg Straußberg, vermutlich kurz nach 1198 als Ministerialensitz der Thüringer Landgrafen erbaut, schützte eine wichtige Nord-Süd-Verbindung über die Hainleite. Schriftlich erwähnt wurde die Burg erstmals 1267. Von 1318 bis 1356 war sie in Besitz der Hohnsteiner Grafen, danach geriet sie an die Schwarzburger, die sie 1421 dem Erzbistum Mainz als Lehen übertrugen. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts diente die Burg Straußberg kurzfristig Wilhelm von Schwarzburg als Residenz. Führungen durch die Burg können vereinbart werden bei P. Steinhardt, Tel. (0 36 32) 74 12 79.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:18:14+01:00
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