Großromstedt, Gräberfeld, "Die Schanze"
Titel:
Großromstedt, Gräberfeld, "Die Schanze"
Fundort:
Großromstedt (Ortsteil)
Gemeinde:
Saaleplatte
Landkreis:
Landkreis Weimarer Land
Koordinaten:
11.50766, 50.97167 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Eichhorn, Gustav
:
Urnenfriedhof auf der Schanze bei Großromstedt,
Mannus-Bibliothek 41,
1927,
Der @Urnenfriedhof auf der Schanze bei Großromstedt. Leipzig 1927.
GVK
Ostritz, Sven
, :
Endrigkeit, Anja
:
Landkreis Weimarer Land, Nord,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 16,
2015,
Landkreis Weimarer Land, Nord. (Seite: 67-68)
GVK
Peschel, Karl
:
Großromstedt,
Bemerkungen zu Belegungsbeginn - Zeitmarken - Wiederbelegung,
Alt-Thüringen,
2006,
Großromstedt. Bemerkungen zu Belegungsbeginn - Zeitmarken - Wiederbelegung.
GVK
Enthaltene Objekte (2):
Titel:
Gräberfeld
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Vorrömische Eisenzeit
Notiz:
Namensgebend für den archäologisch bedeutsamen sogenannten Großromstedter Horizont ist das große Gräberfeld, das von etwa um die Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. bis in die erste Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. benutzt wurde. Dabei fällt die große Zahl von Grablegungen und Waffenbeigaben auf. Das lässt auf eine besondere Rolle von Kriegern und Kriegerinnen schließen. Der Bestattungsplatz hatte ein großes Einzugsgebiet und damit überregionale Bedeutung. Die nach dem Gräberfeld benannte Großromstedter Kultur wird in der archäologischen Forschung heute mit den Hermunduren verbunden.
Titel:
Gräberfeld
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Römische Kaiserzeit
Notiz:
Eine kleine, spätere Gräbergruppe datiert in die späte römische Kaiserzeit (3. Jahrhundert). Eine Bevölkerung, deren Höfe in unmittelbarer Nähe lagen, benutzte den ihnen vielleicht noch bekannten Friedhof der Vorfahren erneut für kurze Zeit.
Beschreibung
Bei dem Brandgräberfeld der späten Eisen- und ältesten Kaiserzeit handelt es sich um das wissenschaftlich prominenteste archäologische Denkmal im Weimarer Land. Der Platz erstreckt sich beiderseits eines Weges in Richtung Löbsenborn südöstlich des Ortes Großromstedt. Diese Stelle ist auch der Standort einer kaiserzeitlichen Siedlung. Der Blick zurück fällt von dort auf eine flache Geländeaufwölbung "- die Schanze. Die Fläche des Bestattungsplatzes wurde in mehreren Kampagnen zwischen 1907 und 1913 ausgegraben. Da damit zu rechnen ist, dass noch Gräber in der Erde liegen, ist das Areal als archäologisches Denkmal unter Schutz gestellt. Bei den Ausgrabungen wurden mehr als 600 Brandgräber geborgen.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:17:36+01:00
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