Pfiffelbach, Grabhügel
Titel:
Pfiffelbach, Grabhügel
Fundort:
Pfiffelbach (Ortsteil)
Gemeinde:
Ilmtal-Weinstraße (Landgemeinde)
Landkreis:
Landkreis Weimarer Land
Koordinaten:
11.43607, 51.06838 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Götze, Alfred
, :
Höfer, Paul
, :
Zschiesche, Paul
:
vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens,
mit 24 Lichtdrucktafeln und einer archäologischen Karte,
Die vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens,
1909,
Die @vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens. mit 24 Lichtdrucktafeln und einer archäologischen Karte, Würzburg 1909.
GVK
Neumann, Gotthard
, :
Roesner, Herbert
:
Goethes Sammlung vor- und frühgeschichtlicher Altertümer,
Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte,
1952,
Neumann, Gotthard: Goethes Sammlung vor- und frühgeschichtlicher Altertümer. (Seite: 211)
GVK
Ostritz, Sven
, :
Endrigkeit, Anja
:
Landkreis Weimarer Land, Nord,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 16,
2015,
Landkreis Weimarer Land, Nord. (Seite: 48-49)
GVK
Beschreibung
Der stark gestörte Grabhügel liegt nordwestlich vom Ort Pfiffelbach, nur wenig erhöht in Sichtverbindung zur Wallanlage im "Comthureiholz". Heute liegt der Hügel am Waldrand. Seine Westseite zum angrenzenden Feld ist angepflügt. In ihrem Zentrum wurde die Grabanlage "mit einem Kesselschnitt": Erste Ausgrabungen im 19. und noch im beginnenden 20. Jahrhundert versuchten, mit einer Öffnung der Hügel vom höchsten Punkt aus einen Schacht in das Zentrum des Hügels zu treiben. Ziel war, die dort vermutete zentrale Bestattung zu finden und Funde zu bergen. Die Hügelränder blieben häufig unbeachtet. Der Aushub solcher Eingriffe wurde am Hügelfuß abgelagert, was dazu führte, dass der ursprüngliche Grundriss und die Höhe verloren gingen. Der heute breitgezogen wirkende Hügel mag ursprünglich bis ca. 2,5 m in der Höhe und 10 -11 m im Durchmesser gehabt haben. Erster "Verdächtiger" für eine alte "Aufgrabung" ist Christian August Vulpius, der Großherzogliche Bibliothekar. Er unternahm 1817/18 mit Einverständnis seines Schwagers J. W. v. Goethe mehrere Hügeluntersuchungen. Die Mittel dafür erhielt Vulpius vom Erbgroßherzog, die Funde gingen in die Großherzogliche Sammlung des Weimarer Schlosses.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:17:17+01:00
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