Großobringen, Wallanlage "Schanze"
Titel:
Großobringen, Wallanlage "Schanze"
Fundort:
Großobringen
Gemeinde:
Am Ettersberg (Gemeinde)
Landkreis:
Landkreis Weimarer Land
Koordinaten:
11.34929, 51.02157 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Boblenz, Frank
:
Zur Errichtung und Datierung der Großobringer Schanze,
Urgeschichte und Heimatforschung,
1991,
Boblenz, Frank: Zur Errichtung und Datierung der Großobringer Schanze.
GVK
Ostritz, Sven
, :
Endrigkeit, Anja
:
Landkreis Weimarer Land, Nord,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 16,
2015,
Landkreis Weimarer Land, Nord. (Seite: 39-40)
GVK
Timpel, Wolfgang
, :
Grimm, Paul
:
ur- und frühgeschichtlichen Bodendenkmäler des Kreises Weimar,
Von W(olfgang) Timpel u. P(aul) Grimm. Hrsg. anläßlich "1000 Jahre Weimar",
1975,
Timpel, Wolfgang: Die @ur- und frühgeschichtlichen Bodendenkmäler des Kreises Weimar. (Seite: 99)
GVK
Enthaltene Objekte (1):
Titel:
Wallanlage
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Im Grundriss gleicht die Schanze einem fünfzackigen Stern, dessen Spitzen als Geschützbastionen konstruiert waren. Sie ist von einem ca. 1,8 m tiefen und 4 m breiten Graben umgeben, der saisonal Wasser führt. Der Stern folgt der Form neuzeitlicher Festungsanlagen.
Beschreibung
Die Schanze liegt auf dem Kleinen Ettersberg, östlich der Buttelstedter Straße nahe der Flurgrenze zu Weimar-Schöndorf. Von dort aus ist sie links von der Straße nach Wohlsborn gut zu erreichen. Auch von der Scheune an der Trift führt ein Feldweg zu der Anlage inmitten der Feldflur. Die Schanze wurde um die Jahreswende 1617/18 unter Herzog Wilhelm IV. gebaut. Den Herzog hatte eine Studienreise im Sommer 1617 u. a. in die Niederlande geführt. Unterstützt von J. Wilhelm Neumair von Ramsla, einem bedeutenden Militärtheoretiker des Dreißigjährigen Krieges, setzte er danach seine Erfahrungen um. Von der Schanze eröffnet sich ein weiter Blick in das Thüringer Becken. Sie fügte sich in ein System von Beobachtungsposten ein, die die Stadt Weimar während des Krieges bis 1648 vor Überraschungen schützen sollten.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:17:13+01:00
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