Wöllnitz, Johannisberg Wallanlage
Titel:
Wöllnitz, Johannisberg Wallanlage
Fundort:
Wöllnitz (Ortsteil)
Gemeinde:
Wöllnitz (Ortsteil)
Landkreis:
Jena
Koordinaten:
11.61004, 50.90039 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Ostritz, Sven
:
Jena und Umgebung Saale-Holzland-Kreis, West,
Archäologischer Wanderführer Thüringen 8,
2006,
Jena und Umgebung Saale-Holzland-Kreis, West. (Seite: 64-65)
GVK
Enthaltene Objekte (4):
Titel:
Wallanlage
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Bronzezeit
Notiz:
Der zweite Wall wurde in der Spätbronzezeit erbaut. Dabei benutzte man Travertinbrocken, die aus dem nördlich angrenzenden Pennickental stammten und damit auch ein Indiz für den alten Zugang zum Johannisberg sind. Die Konstruktion der Mauer wurde durch Hölzer gefestigt. Die so entstandene Holz-Erde-Stein-Konstruktion war niedergebrannt, wie starke Brandspuren an den Travertinstücken zeigen.
Titel:
Wallanlage
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Vorrömische Eisenzeit
Titel:
Wallanlage
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Titel:
Wallanlage
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Slawen
Notiz:
Ausgrabungen in den 50er- und 80er-Jahren ergaben, dass vor dem höher erhaltenen Wall ein Graben in den Felsen gehauen war, der kaum noch zu erkennen ist. Die Flanken des Walles schützten Trockenmauern. Ein Ausschnitt der inneren Trockenmauer ist in einem Grabungsschnitt sichtbar. Der Wall gehört zu einer Befestigung des Frühmittelalters. Die Funde sprechen für eine slawische Anlage, die im 9./10. Jahrhundert hier der Sicherung des mittleren Saalegebietes diente.
Beschreibung
Nähert man sich aus Richtung Wöllmisse der nördlichen Spitze des Johannisberges, stößt man auf zwei Wälle. Der erste bildet auch heute noch eine imposante Sperre. Der Weg wird nur durch einen Einschnitt des Walles passierbar. Er gehörte zu einer slawischen Befestigung des Frühmittelalters. Der zweite Wall ist mit Bäumen überwachsen und nicht mehr so hoch erhalten wie der erste. Er wurde in der Spätbronzezeit erbaut. Die gute Sicht in das Saaletal belegt die strategische Bedeutung des Berges und ist Belohnung für jeden Wanderer, der diese Anlage aufsucht.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:15:41+01:00
Feedback - Kommentar
Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer,
um die Qualität unseres Portals ständig zu verbessern, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Sollten Sie Fehler in den Datensätzen entdecken (z.B. Rechtschreibung, Zahlendreher etc.) oder sonstige Probleme mit der Anzeige der Dokumente haben, zögern Sie bitte nicht, uns dies mitzuteilen. Dazu können Sie das nebenstehende Kontakt-Formular verwenden. Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
um die Qualität unseres Portals ständig zu verbessern, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Sollten Sie Fehler in den Datensätzen entdecken (z.B. Rechtschreibung, Zahlendreher etc.) oder sonstige Probleme mit der Anzeige der Dokumente haben, zögern Sie bitte nicht, uns dies mitzuteilen. Dazu können Sie das nebenstehende Kontakt-Formular verwenden. Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Ähnliche Objekte
Entdecken Sie ähnliche Objekte. Über die Datenfelder können Sie die Objekte auswählen, die Sie interessieren. Sie können Ihre Suchfilter beibehalten oder deaktivieren.
Suchfilter berücksichtigen
-
Klassifikation:
- 1
-
Objekttypen:
- 1
-
Ort (hierarchisch):
- 1
- 1
-
Landkreis:
- 1
-
Datierung/Zeiten
- 1
- 1
- 1
- 1
