Jena, Hausberg-Burgen
Titel:
Jena, Hausberg-Burgen
Fundort:
Jena
Landkreis:
Jena
Koordinaten:
11.61653, 50.92437 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Rupp, Matthias
:
Wehrorganisation und Wehrarchitektur der Stadt Jena im Mittelalter,
Hain Wissenschaft,
2004,
Rupp, Matthias: Wehrorganisation und Wehrarchitektur der Stadt Jena im Mittelalter.
GVK
Ostritz, Sven
:
Jena und Umgebung Saale-Holzland-Kreis, West,
Archäologischer Wanderführer Thüringen 8,
2006,
Jena und Umgebung Saale-Holzland-Kreis, West. (Seite: 55-57)
GVK
Enthaltene Objekte (1):
Titel:
Burgen
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Von der Burg Windberg wurden einige Kellerräume freigelegt. In der noch sichtbaren westlichen Wand befindet sich ein Rundbogenportal. Von der Kirchbergburg sind außer dem Bergfried keine Baureste mehr zu erkennen, aber die Gliederung in Haupt- und Vorburg ist noch sichtbar. Von der zweiten, älteren Burg Kirchbergburg ist nur noch wenig erhalten. Neben den Befestigungsgräben findet man ein Stück Füllmauer mit "Opus spicatum" und eine Zisterne. Burg Greifberg umfasste zwei Kuppen, die vielleicht mit einer baulichen und funktionalen Gliederung zusammenhängen. Es sind jedoch außer den Gräben keine Baureste vorhanden.
Beschreibung
Auf dem Sporn befanden sich vier Burgen. Kommt man von Ziegenhain nach oben, trifft man nach einem tiefen Halsgraben auf die erste Anlage, Burg Windberg. Sie wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut und bis ins 14. Jahrhunderts genutzt. Die nächste Befestigungsanlage ist durch einen weiteren Graben abgetrennt. Bei dieser Burg handelt es sich um die jüngere, d. h. um die wohl im frühen 12. Jahrhundert erbaute Kirchbergburg. Ihr weithin sichtbarer Bergfried ist als Fuchsturm bekannt. Vier Gräben im Westen bilden die Grenze zur nächsten Burg. Diese älteste Anlage befand sich auf dem westlichen Ende des Bergrückens. Sie wird ebenfalls Kirchberg genannt und dürfte bereits im 10. Jahrhundert entstanden sein, da mehrere Urkunden der ottonischen Kaiser hier ausgestellt wurden. Windberg und Kirchberg wurden 1304 durch die Truppen der Landgrafen mit Unterstützung der Städte Erfurt, Mühlhausen und Nordhausen gestürmt. Kirchberg wurde danach nicht wieder aufgebaut. Im Westen schließt Burg Greifberg an, die ebenfalls durch Gräben gesichert wurde. Diese Anlage bestand vom 12. bis 14. Jahrhundert.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:15:40+01:00
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