Ranis, Burg Ranis
Titel:
Ranis, Burg Ranis
Fundort:
Ranis
Gemeinde:
Ranis
Landkreis:
Saale-Orla-Kreis (Landkreis)
Koordinaten:
11.56431, 50.66264 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Saale-Orla-Kreis, Nord. (Seite: 14-15)
GVK
Queck, Thomas
:
archäologischen Ausgrabungen auf Burg Ranis von 2002 bis 2004,
Burgen in Thüringen,
2007,
Queck, Thomas: Die @archäologischen Ausgrabungen auf Burg Ranis von 2002 bis 2004. (Seite: 31 ff.)
GVK
Enthaltene Objekte (2):
Titel:
Burg
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Die Burg setzt sich aus einer kleinen Hauptburg und zwei weiträumigen Vorburgen zusammen. Zwei Abschnittsgräben durchschnitten den steil von Osten her ansteigenden Bergrücken. Der erste Graben ist heute noch ca. 20 m breit und 2,50 m tief und hat eine Länge von ca. 60 m. Für die Trennung zwischen Vor- und Hauptburg wurde ein zweiter Graben (18 m breit, 10 m tief und 40 m lang) in den Zechsteinfels geschlagen, der heute nicht mehr sichtbar ist. Das großquadrige Mauerwerk im Bereich der östlichen Schildmauer, das Turmunterteil und Reste der Umfassungsmauer gehören in das letzte Viertel des 12. Jahrhunderts. Ein romanischer Torturm mit sekundär eingesetztem renaissancezeitlichem Türgewände ist im südöstlichen Teil der Vorburg erhalten.
Titel:
Wallanlage
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Vorrömische Eisenzeit
Notiz:
Zahlreiche Siedlungen und Verhüttungsplätze weisen darauf hin, dass sich auf dem Plateau des Berges eine bedeutende Höhensiedlung der vorrömischen Eisenzeit befand. Sie war einer der Zentralorte der keltisch geprägten Siedlungsinsel der Latenèkultur an der oberen Saale.
Beschreibung
Die Burg Ranis gehört zu den größten mittelalterlichen Befestigungsanlagen Thüringens und markiert den Übergang einer Burg zum Schloss. Sie reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die noch heute erkennbaren Grundzüge stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert, ihre heutige Erscheinung ist jedoch geprägt von den Umbauten des 17. Jahrhunderts. Als erste Erwähnung der gilt eine Urkunde von 1084, in der Wiprecht von Groitzsch mehrere Burgen als Lehen erhielt. Als Reichsburg deutscher Kaiser und Könige wurde Ranis urkundlich zum ersten Mal im Jahr 1199 genannt. In der Folgezeit ging sie in den Besitz der Schwarzburger, der Markgrafen von Meißen, der Wettiner, der Herren von Brandenstein und Breitenbuch sowie der Preußen über bis sie in den Besitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten gelangte.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:10:38+01:00
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