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Flache Hügel im Waldgebiet der Reihersberge markieren die ehemals ungewöhnlich aufwendigen Steinkohlebergbauversuche.
Flache Hügel im Waldgebiet der Reihersberge markieren die ehemals ungewöhnlich aufwendigen Steinkohlebergbauversuche.
Rechteinhaber: TLDA Weimar

Eisenach, Altbergbau: Leedendelle am Kleinen Reihersberg

Weitere Abbildungen

Beschreibung

In der Eisenacher Oststadt beginnt ein Weg, der zwischen beiden Reihersbergen südwärts führt. Rechts des Weges im Fichtenhochwald fällt ein ca. 10 m2 großes Areal mit niedrigen Bergbauhalden und zwei flachen Pingen (Bodenvertiefungen in Folge des Bergbaus) auf. Hier befanden sich drei Schächte, die Bergrat Johann Karl Wilhelm von Voigt 1785 noch sehen konnte und in seinen „Mineralogischen Reisen beschrieb: „"... dass vor ungefähr 20 Jahren einige Bergwerksliebhaber eine große Summe Geldes verschwendet, davor nicht einmal Steinkohle gesehen haben...“" Hier waren angeblich drei Schächte von 36 Lachter Tiefe (etwa 72 m) gegraben worden. Man fand schwarze und schwefelkiesreiche Tonsteine, in deren Nähe man Steinkohle vermutete. Bald schon erwies sich das aber als Irrtum und Voigt beobachtete richtig, dass es sich nur um schwarze, unbrennbare Letten gehandelt hatte.

Zugehörige Befunde

Karte: