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Eine große Schachtpinge am Ruppertskopf unweit der B84.
Eine große Schachtpinge am Ruppertskopf unweit der B84.
Rechteinhaber: TLDA Weimar

Förtha, Altbergbau: Ruppertskopf-Revier

Weitere Abbildungen

Beschreibung

Die B84 kreuzt ca. 8 km südwestlich von Eisenach den Rennsteig. Hier lassen die Ausläufer des westlichen Thüringer Waldes das Rotliegend genannte Gestein und den Zechstein mit seinem Kupferschieferflöz enden. Etwa 20 Pingen (Bodenvertiefungen in Folge des Bergbaus) unterschiedlicher Größe zeugen von einem zeitweilig erfolgreichen kleinen Kupferbergbau. Einer der Stollen wird jetzt noch zur Wassergewinnung genutzt. Johann Karl Wilhelm Voigt besuchte während seiner von Goethe in Auftrag gegebenen Erkundungsreisen auch dieses Bergrevier und sprach von dem frisch neben der Straße angelegten „Julienschacht“, mit dem man unter dem Schieferflöz „eine erzhaltige Zone im Gestein angetroffen habe. Jedoch gäbe es erhebliche Wasserhaltungsprobleme.

Zugehörige Befunde

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