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Mittelalterliche Glashütte. Miniatur des frühen 15. Jahrhunderts als Illustration der Reisebeschreibung von Sir John Mandeville (British Museum, Add MS 24189, fol. 16).
Mittelalterliche Glashütte. Miniatur des frühen 15. Jahrhunderts als Illustration der Reisebeschreibung von Sir John Mandeville (British Museum, Add MS 24189, fol. 16).
Rechteinhaber: TLDA Weimar

Heidersbach, Glashütte „Mühlwasser“

Weitere Abbildungen

Beschreibung

Die Glashütte „Mühlwasser“ befindet sich unweit der Suhler Leube und ist durch zahlreiche Lesefunde aus der Glasherstellung belegt. Sie liegt im Kreuzungsbereich des Kleinen mit dem Großen Böhlingsgrund, nördlich des Könighübels. Ihren Namen erhielt sie durch die Lage am gleichnamigen Mühlwasserbach. Um 1350 wurden für Suhl im Erbbuch der Grafschaft Henneberg zwei Glashütten erwähnt, wobei eine am Straßenzug Schleusingen-Suhl-Oberhof gelegen haben soll. Die Glashütte „Mühlwasser“ käme als eine davon in Betracht. Die ersten Glashütten in diesem Gebiet waren Waldglashütten. Sie lagen abseits der Siedlungen inmitten herrschaftlicher Wälder. Ein wichtiges Standortmerkmal war die Lage im Buntsandsteingebiet bzw. in der Nähe eines Bachlaufes.

Zugehörige Befunde

Karte: