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Diese keramischen Funde datieren die Wüstung.
Diese keramischen Funde datieren die Wüstung.
Rechteinhaber: TLDA Weimar

Mäbendorf, Wüstung „Leipzigs Rasen“

Weitere Abbildungen

Beschreibung

Die Ortswüstung „Leipzigs Rasen“ ist ein Bestandteil des archäologischen Wanderweges. Eine Erläuterungstafel einschließlich eines Vermessungsplans stehen vor Ort zur Verfügung. In den Jahren 1982–-1987 erfolgte auf der Wüstung „eine Sondierungsgrabung. Es handelt sich um ein kleines mittelalterliches Bergdorf, das sich aus wenigen Gehöften zusammensetzte. Bei Forstarbeiten an dem südlich vorbeiführenden Waldweg konnten weitere Steinsetzungen lokalisiert werden. Das Dorf erstreckte sich mit größter Wahrscheinlichkeit bis in den Bereich der Quelle. Das geborgene Fundmaterial erlaubt eine Datierung in das späte 13. bis 15./16. Jahrhundert. Bereits im 17. Jh. wurde der Ort bereits als „längere Zeit wüst“ bezeichnet. Die Ortschaft wurde planmäßig aufgegeben. Die Namensentwicklung lässt vermuten, dass die Wüstung mit den in früheren Jahrhunderten für dieses Gebiet gebräuchlichen Namen „Blossenlewbenn“ und „Leubach“ identisch ist. Ca. 70 m südlich befindet sich jenseits des Waldweges eine Quelle mit Brunnenstube, die wohl den Mittelpunkt des mittelalterlichen Dorfes bildete. Die Quelle versorgte bis Mitte des 20. Jahrhundert eine unmittelbar hangwärts befindliche Tränke.

Zugehörige Befunde

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