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Grundrissplan, Längsriss und Profil der Urdhöhle (nach Walter 1985).
Grundrissplan, Längsriss und Profil der Urdhöhle (nach Walter 1985).
Rechteinhaber: TLDA Weimar

Döbritz, „Urdhöhle“

Weitere Abbildungen

Beschreibung

Nur wenige hundert Meter nördlich der Kniegrotte und ca. 22 m über dem Gamsenbachtal befindet sich die Urdhöhle. Der Ausgräber M. Richter benannte sie nach der germanischen Göttin Urd und hielt sie für eine eiszeitliche Kulthöhle. Sie liegt an der Randzone eines Zechsteinriffs, die in verschiedene Abschnitte unterteilt werden kann – von Richter mit Kultkammer, Hochkammer, Südhalle, Einbruchskessel und Oberhalle bezeichnet. Sie gehört zu den herausragenden steinzeitlichen Fundplätzen Thüringens.

Zugehörige Befunde

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