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Im unteren Bereich des Masivs bei Döbritz sind die verstürzten Eingänge der Richterhöhle erkennbar.
Im unteren Bereich des Masivs bei Döbritz sind die verstürzten Eingänge der Richterhöhle erkennbar.
Rechteinhaber: TLDA Weimar

Döbritz, „Richterhöhle“

Weitere Abbildungen

Beschreibung

In einem stark zerklüfteten Zechsteinriff ca. 500 m südwestlich von Döbritz befindet sich die Richterhöhle am westlichen Talrand der Gamse. Die Abrissklufthöhle ist durch Erosion stark erweitert und spaltet sich in drei völlig verschüttete Eingänge auf. 1951 und 1954 wurden Sondierungsschnitte im Bereich eines dieser Höhleneingänge angelegt. Nach dem Ausgräber M. Richter erhielt die Höhle ihren Namen. Zuvor hieß sie Vogteigrotte. Das Ergebnis der Sondierungen lässt keine Aussage über ihre Nutzung zu. Offenbar wurden die Höhle und deren Vorgelände zur gleichen Zeit wie die Döbritzer Höhlen aufgesucht. Mit Funden zu belegen ist das aber nur für die Bronzezeit.

Zugehörige Befunde

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